Kekule-Nummern – was ist das?

Die Kekule-Nummern ermöglichen es, die Personen auf einer Ahnentafel oder einer Ahnenliste systematisch durchzunummerieren.

Benannt ist das System nach Stephan Kekulé von Stradonitz (07.09.1829 – 13.07.1896), der hat diese Nummerierung zwar nicht erfunden, er hat sie aber populär gemacht hat.

Schon im 16. und 17. Jahrhundert wurde dieses System benutzt.
Aber erst seit Kekulé hat sich das System in Deutschland und auch international durchgesetzt.

Die Kekule-Nummern werden auch Sosa-Nummern genannt, das Systen heißt auch Sosa-Stradonitz-System.
Der Spanier Hieronymus de Sosa hat die Nummerierung bereits 1676 in seinem Werk „Noticia de la gran Casa de los Marqueses de Villafranca“ benutzt.

Und so funktioniert das Keukle-System:

  • Der Proband, also die Person, deren Ahnenliste erstellt werden soll, erhält immer die Nummer 1. Unabhängig davon, ob es sich um eine Frau oder einen Mann handelt.
  • Der Vater des Probanden erhält die Nummer 2, die Mutter die Nummer 3.
  • Der Großvater väterlicherseits erhält die Nummer 4, die Großmutter die 5.
  • Der Großvater mütterlicherseits erhält die Nummer 6, die Großmutter die 7.
  • Und so geht’s dann weiter…
  • Der Vater jeder Person erhält den doppelten Wert der Person, die Mutter den Wert ihres Ehemannes plus 1.
  • So haben Männer immer gerade Zahlen, Frauen immer ungerade Zahlen.

Klingt kompliziert?
Ist es aber eigentlich gar nicht.
In dieser Grafik zeigen wir das Prinzip, da wird es klarer:

kekule-nummern

Wenn Sie möchten, können Sie sich die pdf-Datei mit der Grafik  hier downloaden

 

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